Mittwoch, 9. Juli 2008

Rain is in the air..

heute nur noch einmal ein kleiner Eintrag.
Die letzten tage haben wir mal wieder fern von jeder Zivilisation im Daintree Nationalpark verbracht, der der aelteste existierende Regenwald auf der ganzen Welt ist.
Ist ja klar, dass wir das sehen mussten. Und wie das halt so ist, gibt es im regenwald natuerlich auch viel Regen und feuchtigkeit, sodass wir bald aussahen wie zwei Schafe mit frisch gelegten Dauerwellen.
Aber es ist wirklich mal wieder schoen einen kompletten Wald zu sehen und das ganze Gruen und blau steht in einem so krassen gegensatz zu dem was wir im Outback gesehen haben, dass wir es manchmal gar nicht fassen koennen, immer noch in dem selben land zu sein.
Der viele Regen ist uns auf jeden Fall schon ganz fremd geworden;)
Hier sind diei Wege und Grasflaechen jedenfalls ziemlich durchweicht, was uns auf einem Campingplatz auch gerade zum verhaengnis wurde. Munter und froh sind wir da mit unserem van den berg runtergekullert und haben uns einen schoenen Platz fuer die nacht gesucht und dabei keinen gedanken daran verschwendet, wie wir das kleine Begrlein am naechsten tag wieder hoch kommen sollten. Mit einem 4 Wheel-Drive hat man da natuerlich keine probleme und auch wenn es trocken gewesen waere, haette unser Auto keine Probleme damit gehabt.
Tja, wir sassen jedenfalls fest und brauchten sehr viel Schwung und fuenf schiebende Menschen um aus diesem Gematsche rauszukommen. Und nun ratet wer wieder die arme Sau auf dem fahrersitz war???Rischdisch!! Ich hab die Reifen ordentlich dampfen lassen und hab so viel Gas gegeben, dass ich , oben angekommen, fast noch durch den Zaun geduest waere. Die armen Anschiebenden waren jedenfalls "etwas" schlammbespritzt und ich bin wieder mal fast an einem herzinfarkt gestorben.
Mit beinahe schon an Provokation grenzender langsamkeit und ohne auch nur ein lauteres gerausch aus dem Motorraum, ist dann im selben Moment ein 4Wheel-Drive mit kompletter Familienbesatzung an uns vorbeigegegondelt.

Auf jeden fall haben wir jetzt auch den hoechsten noerdlichen Punkt an der Ostkueste gesehen, den man mit einem normalen Auto erreichen kann.
Dies wird in allen reisefuehrern immer als ein besonderer Ort beschrieben, weil dort naemlich der regenwald und das Great Barrier reef zusammentreffen, was also zwei Schoenheiten auf einem Fleck bedeutet. Wir haben uns unseren Weg also bis hoch zum Cape Tribulation gebahnt, der Ort an dem Captain Cock damals mit seinem Schiff der "Endevour" angezockelt kam und an genau dieser Stelle auch mit ihr untergegangen ist. Weil das fuer ihn natuerlich eine ziemlich dumme Sache war, hat er den Ort an jenem Tag Cape Tribulation, also Kap des Kummers, genannt.
Also ich kann mir ja schon Schlimmeres vorstellen als bei wunderbarem Sonnenschein an einem Strand mit traumhaft weissen sand und huebschen Palmen zu stranden...aber er fand es wohl schlimm;)
So, ihr koennt ja auf den Bildern sehen, was so los war die letzten Tage:)
Byebye

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