Dienstag, 8. April 2008

Tiere, Tiere, Tiere!!!

Endlich, letzten Sonntag war es soweit. Wir haben ganz spontan unsere sieben Sachen gepackt und sind in das zwei Stunden entfernte Healesville gefahren. Dort gibt es einen wunderschoenen Wildpark, das Healesville Sanctuary, wo ich endlich mal all den feinen australischen Tieren naeher kommen konnte, ohne dass sie gleich das Weite suchen.
Der Park selbst ist wirklich sehr huebsch gestaltet und auch sehr artengerecht eingerichtet. Es ist so, als haette man einfach ein riesiges Gebiet Bush eingezaunt, alles ist gerade so wie es die Natur "gemacht" hat. sogar ein kleines Baechlein fliesst mitten durch den park. Die Tiere haben auch eine Menge Platz und koennen sich aussuchen ob sie Kontakt zu den Besuchern haben wollen oder nicht.
Gleichzeitig hat das Sanctuary auch eine Auffangstation fuer all die angefahrenen Tiere auf den Strassen (die leider nicht gerade wenige sind). Wenn man also ein Tier angefahren hat, kann man es enweder selbst hinbringen oder die leute vom sanctuary anrufen, die es abholen, es (wenn moeglich) wieder gesund machen und zurueck in die Freiheit bringen. Manche Tiere, besonders die die sie als Babys bekommen koennen nicht mehr ausgewildert werden. die bleiben dann im Zoo und fuehren ein leben im saus und Braus!!
Auf jeden Fall war nun endlich meine grosse Stunde gekommen und der arme Ken wurde natuerlich sofort zum Koalagehege geschleift, wo ich dann endlich endlich endlich einen lebenden, superknuffigen, kuschelweichen Koala sehen konnte, der, o Wunder geschlafen hat. Denn wie wir spaeter bei eriner besonderen Koalafuehrung erklaert bekommen haben, schlafen Koalas bis zu 20 Stunden am Tag! das hat sie mir gleich nochmal so sympatisch gemacht.
Und ich muss sagen, sie sind noch viel suesser und niedlicher und ich wollte sie noch mehr knuddeln und wuddeln bis ihnen die Luft weg bleibt, als ich mir vorgestellt habe...
Leider konnte ich meinen Plan, mal schnell ueber die Absperrung zu huepfen oder einen Ohmachtsanfall in das Gehege vorzutauschen, nicht in die Tat umsetzen. Es waren doch einfach zu viele Leute da;)

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Natuerlich haben wir auch ganz viele Kaenguruhs gesehen, die aber kein besonders grosses Interesse an uns hatten, ganz im gegenteil zu den kleineren und neugireigen Wallabys, die auch zur Rasse der Kaenguruhs gehoeren, nur halt kleiner und wendiger sind. Die konnten ihr Neugier einfach nicht unterdruecken und kamen zu uns um sich ausgiebig streicheln und knuddeln zu lassen, was wir auch sehr gerne getan haben, da sie ein wirklich weiches Fell haben und auch soooo suess sind.
Das war definitiv ein weiteres Highlight an diesem Tag und hat mich fuer die fehlenden Koalakuscheleinheit sehr entschaedigt!!

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Des Weiteren haben wir noch das Schnabeltier, zu englisch den Platypus gesehen, der auch eine seltsame Erscheinung ist!
ich habe kein foto von ihm gemacht, weil er extra in einem dunklen Raum ist (das hat er gerne) und ich es echt bescheuert fand, dass alle Leute vor der Scheibe standen und iihn gnadenlos mit ihren Fotos angeblitzt haben.
Ausserdem haben wir noch eine supergute Flugshow mit riesigen australischen raubvoegeln gesehen, die direkt ueber diie Koepfe der Zuschauer hinweg gerauscht sind. Besonders ken musste sich immer gut ducken, hat er doch ziemlich aus der Menge herausgeragt ;)
Ganz unerwartet wurden wir auch Zeugen eines besonderen Spektatkels, das ein seltsamer Vogel, der Lyrebird, von sich veranstaltet hat. Wir sind eigentlich nur gerade durch sein Gehege spaziert, als sich dieses Vieh ploetzlich sehr seltsam gebaerdet hat. Diese Gerausche kann ich beim besten Willen nicht in Worte fassen. geistesgeegnwaertig habe ich ihn jedoch mit meiner Kamera gefilmt und versuche das Video gerade auf Youtube hochzuladen
(und ja, die Toene kommen alle von dem gleichen Vogel!)



Er kam einfach so aus aus dem Busch, warf sich seine Federn komisch ueber den Kopf (so ein bischen wie ein Pfau), gab die seltsamsten Toene von sich waehrend er ueber den Weg schlich und verschwand stumm und leise auf der anderen Seite im Busch. Wirklich, es war auesserst gut inszeniert :))
Die Leute um uns herum waren danach vollkommen aus dem Hauschen. (eine Frau hat sich sogar bei ihm bedankt;)Der Lyrebird singt seinen wunderbaren Song offensichtlich nur sehr sehr selten und die Waerter warten wohl schon seit Ewigkeiten darauf, dass er es mal wieder tut. Und zack: wir kamen, sahen und siegten, ohne dass wir es wussten ;)
Als ich das Video hier zu Hause gezeigt habe, waren auch hier alle ganz schoen aufgeregt, weil es eine SEltenheit waere den Lyrebird singen (oder was auch immer er da tut) zu hoeren.
Heather meinte, dass der Vogel andere Voegel imitiert und sie alle in seinem Song vereint. (ich glaube es muss auch mal ein Gameboy dabeigewesen sein;) irgendwie Lustig!
Auf jeden Fall denke ich schon darueber nach das Video meistbietend zu verkaufen ;)
Alles in allem war dasein absolut aufregender tag und wir sind echt froh, dass wir hingefahren sind. Die ssind genau die Dinge, die man dann wahrscheinlich sein ganzes leben lang nicht merh vergisst. In diesem sinne, schaut euch die Fotos an und machts gut
isi

Freitag, 28. März 2008

Australian Wildlife

So, mit ein wenig Verspaetung kommen nun auch unsere australischen Ostererlebnisse in den Blog!
Ueber die Ostertage waren wir mit Brigitte (Franks Schwester), ihrer Familie und anderen befreundeten Familien in den Grampians campen. Das ist ein Nationalpark mitten im Nirgendwo mit einem riesigen Campingareal. Man befindet sich inmitten von Natur, gewaltigen Bergen und einer ganzen Menge Tiere. Aber dazu spaeter mehr.
Nachdem wir festgestellt haben, dass Kens Fuesse aus Franks stylomatischen 70 er Jahre Zelt rausgucken, haben wir gluecklicherweise ein anderes Zelt von Brigitte bekommen, was immerhin aus den 80ern war;) Und weil ich mich ganz besonders angestellt habe, hat David freundlicherweise einen "magischen" Knochen gefunden und ihm zum Schutz gegen Dingos, Schlangen und Spinnen an unserer Zeltspitze festgeklebt hat.
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In der Tat ist uns keines dieser unliebsamen Viecher begegnet, aber dafuer wurden wir am naechsten Morgen um halb sechs erst einmal von einem etwa 200-Vogel-starkem Schwarm weiss-gelber Kakadus geweckt, die kreischend und plaerrend erst ueber den ganzen Platz geflogen sind um sich dann lautstark in einem baum niederzulassen und zu "quatschen". Ich sass senkrecht im Schlafsack und viel Schlaf war nicht mehr zu bekommen.
Aber das ist beim Zelten ja immer so eine Sache. man folgt irgendwie anderen Gesetzen und findet es auf einmal auch gar nicht mehr so abartig um sieben aus dem Zelt zu kriechen, ewig zur Toilette zu laufen, dort mit 10 anderen Zaehne zu putzen , um sich dann ans Feuer plumsen zu lassen, um erst einmal richtig wach zu werden.
Der naechste interessante (und vor allem schoen fette) Vogel war dann der Kookabarra, der auesserst seltsame Toene von sich gibt. Es hoert sich so an als wuerde er total hysterisch und durchgeknallt lachen . Wenn er das dann noch mit ein paar Artgenossen tut, muss man frueher oder spaeter unweigerlich mitlachen, weil es sich einfach zu krank anhoert!!
Wir sind dann in die Berge gefahren und haben die Mac Kenzie (Katja;)!!!)- Wasserfaelle besucht, die sehr schoen waren.
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Der Abstieg zum Wasserfall war sehr entspannend, als es wieder zurueck ging, musste ich fast mit Herzversagen auf der Strecke zurueckbleiben ;) Sehr peinlich! Seitdem denke ich wieder mehr ueber meine sportliche Verfassung nach!

In der naechsten Nacht, so gegen 5 Uhr, habe ich dann mal wieder merkwuerdige Gerausche gehoert, die eigentlich nur drei Moeglichkeiten offen liessen: 1. Jemand macht vor unserem Zelt Sackhuepfen in Wanderstiefeln, 2. ich sollte doch schnell wieder anfangen an den Osterhasen zu glauben (und offensichtlich auch einen sehr massigen...) ooooder 3. Ja! das war es: Kaenguruhs, die, da die nervigen Menschen nun endlich schlafen gegangen waren, sich ihren Platz zurueck eroberten und lustig auf dem Campingplatz umher sprangen. Dieses eine war direkt vor unserem Zelt vorbei gehuept. Auch ich war mit einem Satz am Zelteingang und habe vorsichtig rausgelunst. In der Tat hatte sich vor unserem Zelt, 2 Meter entfernt, eine ganze Kaenguruh Familie versammelt, die mich angeguckt hat, als waere ich nicht mehr ganz dicht. Bis ich die kamera rausgefummelt hatte, waren sie natuerlich weg. Das war wirklich beeindruckend und wenn man so ein Kaenguruh tatsaechlich zum ersten mal live, in Farbe und supernah vorbei hoppeln sieht, kann man es ersteinmal gar nicht richtig glauben.
Wir haben noch einige Kaenguruhs gesehen und auch einige freilebende Emus, die nicht weniger interessant anzusehen sind.
Auf jeden Fall hatte man in diesem Park ganz schnell das Gefuehl, dass die Tiere uns beobachteten als waere es ein Menschenzoo...
Leider hat uns dann am naechsten Tag ein fieses Unwetter heim gesucht, mit tonnenweise Regen und Sturm. waehrend viele andere Zelte weggeflogen sind, hat unserers aber tapfer durchgehalten und es war auch noch alles trocken.

Der Easter-Bunny kam dann aber trotzdem auch noch (oder war es das Kaenguruh...?!) und ueberall auf dem Platz haben die Kinder ihre Ostereier gesucht. Auch vor unserem Zelt lagen, o Wunder, ein paar Schokoeier. Also so viel anders als bei uns ist Ostern hier nicht ;)

Die drei tage in der Wildnis haben uns aber jedenfalls schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das gegeben, was uns ab Juni erwartet. Wird sicher manchmal nicht einfach werden aber das ist es auf jeden Fall wert!!

So ein paar Bilder vom Zelten gibts bei flickr.

Bis denne
isi

P.S. Ach so: und weil wir so liebe Kinder waren, haben Ken und ich uns zu Ostern selbst beschenkt, mit 10 Tagen Neuseeland im September :)

Mittwoch, 19. März 2008

Und nun: das Wetter

Wir haben Herbst. Und wir haben jeden Tag zwischen 35 und 43 Grad. Hoert sich komisch an, is auch so!! Waehrend die Blaetter so langsam von den Baeumen herunterseglen, sterben wir fast vor Hitze und freuen uns uebber jede funktionierende Aircondition, die bei uns im Haus die vorletzte nacht ausgefallen ist. weil hier fast jeder eine eigene aircondition hat, drehen sie die bei solchen Tempearaturen auch ganz schoen auf, das macht wiederum das schwaechliche australische Stromnetz nicht mit, und so kam es dass wir jetzt schon dreimal in einer Woche Stromausfall fuer mehrere Stunden hatten. Und dann bei 40 Grad schlafen im 1. Stock....Horror. Die naechte kuehlen hier manchmal echt gar nicht ab, da kann man nur dalliegen und versuchen ganze Schafherden zu zaehlen.
Wie Frank mir erklaert wird die Gegend hier vor allem von zwei Wetterphaenomene beeinflusst. Einmal von dem Northwind, der unertraegliche heisse Luft vom Norden und aus der Mitte Australiens bringt. Manchmal hat man hier dann richtige heisse Stuerme. Das andere, und das hat uns jetzt endlich gnaedig erreicht, ist die Cool Change. das ist dann mehr die Luft die von Richtung Tasmanien, bzw. vom Suedpol kommt: Innerhalb von einer 3/4 Stunde von 35 auf 23 Grad. Kopfschmerzen garantiert, aaaaber es ist kuehler ;)
So ich langweile euch bestimmt schon, aber das sind echt Dinge die einen hier sehr beeinflussen koennen.
Was gibt es sonst Neues?
Letzte Woche waren wir in einem deutschen Restaurant. Ach war das schoen. ich haette nie gedacht, dass ich wirklich sio deutsch sein kann. Das war eine richtige Kneipe und wir haben uns darueber gefreut wie die Schnitzel! Wirklich toll. es war wie ein kleiner Kurztrip nach Deutschland um das Heimweh zu besaenftigen und wieder zurueck. Zum Essen gab es dann Rouladen mit Rotkraut und Kloessen, zum nachtisch Apfelstrudel. Es war nicht beruehmt, aber fuer uns sensationell.
Auf dem Rueckweg, es war nacht, haben wir dann zum ersten mal das melidioese Gerausch eines veraergerten Opposums vernommen. Es hat sich angehoert als wuerde man einer Kraehe den Hals umdrehen und gleichzeitig auf einen fetten Frosch treten. TOTAL gruselig und saulaut. Das vieh war stinkig weil wir es gewagt hatten unter seinem Baum zu parken. Seitdem sehe ich diese knuddeligen Dinger mit anderen Augen ;)
Ich habe es ausserdem mal wieder getan: den Job gewechselt. ich wuste ja gar nicht dass ich sio ein flatterhaftes Wesen bin, aber ich glaube jetzt bin ich gut unter. Das Geschaeft heisst Dan Murphys und ist ein riesiger Alkoholladen. Lauren arbeitet auch da, aber in einer anderen Filiale. Die haben echt alles, unter anderem auch viele deutsche Biersorten und ich habe dort echtes deutsches Kirschwasser fuer meine Schwarzwaelder gekauft. Also mal was ganz anderes und ich bin mal aus dieser Bedienungsecke raus. Das hat mich auch langsam genervt. natuerlich trage ich auch dort wieder eine wunderschoene Uniform...;)
Ken ist waehrenddessen "befoerdert" worden und darf neben stupidem Teile zusammen bauen jetzt auch irgendeine Maschine programmieren. Ausserdem ist er von einem wildgewordenen australischen Friseur vollkommen kurzgeschoren worden, was ihn zwei Tage in tiefste Depressionen gestuerzt hat.

Ansonsten sind wir schwer damit beschaeftigt Eier fuer das australische Ostern auf ukrainische Art zu bemalen. Stephs Mutter ist urspruenglich Ukrainerin und es sauviel Arbeit. Dafuer sehen sie auch echt toll aus. Zuerst malt man auf dem Ei die Linien mit Bleistift vor,

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dann wird alles was man weiss haben will mit einem duennen Wachsfilm abgedeckt, den man in einem winzigen Toepfchen ueber einer Kerze erhitzt.

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Dann kommt das Ei in die gelbe Farbe und ist jetzt natuerlich ueberall gelb, ausser unter dem Wachs, dann malt man alles mit Wachs an, was gelb sein soll, und es kommt in Orange. So steigert man sich bis zur dunkelsten Farbe schwarz, weicht das wachs ueber Feuer ab, blaest es aus und tataaaa fertig ist es. ich habe fuer ein Ei eine Stunde gebraucht und scmiede jetzt schon Plaene, wei ich meine ausgeblasenen Eier am besten nach Deutschland transportiere...

Ansonsten ist der Rohbau im Auto beendet und kann im Melbourne Ordner begutachtet werden. Jetzt kommt das Feintuning, wofuer vor allem ich zustaendig bin...Gardinen und sowas halt...

So das war jetzt ja ne ganze Menge und ich muss jetzt mal auf die Arbeit.

Bis bald!!

Mittwoch, 12. März 2008

...

Hallo mal wieder!
Das Basteln am Auto ist nun erst einmal etwas zum Stillstand gekommen, denn Ken liegt seit 4 Tgen mit einer fiesen Magen-Darm-Grippe darnieder und kann natuerlich nicht viel machen. Das konnte auch die Aerztin nicht, die wir besucht haben, aber ich bin mir auch nicht sicher ob man viel vertrauen in eine Aerztin mit dem klangvollen Namen Chia Ching Chang haben sollte;) Ne die war schon gut, aber dem armen Ken kann leider nicht geholfen werden und er muss sich einfach auskurieren.

Ansonsten haben wir die letste Woche im Garten eine neue Freundin gefunden:
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Wirklich seltsame Viecher diese Gottesanbeterinnen. Aber Ken war sogar so tapfer sie auf die Hand zu nehmen, was ich persoenlich ziemlich gefaehrlich fand. Immerhin fressen die doch mit Vorliebe Maenner ;)

Ansonsten hatte david auch noch Geburtstag und wir waren in einem libanesischem restaurant essen, was entgegen all meiner Erwartungen auch ganz lecker war.
Und letzten Samstag haben wir dann endlich mal den legendaeren Victoria Market besucht, der wirklich sehr sehenswert ist. Es gibt so viele Staende, dass man gar nicht weiss wo man zuerst etwas kaufen soll und es ist ein absolut riesiges Gelaende, das aber ordentlich eingeteilt ist in Klamotten, schuhe etc, Obst und gemuese, Fleisch und Fisch und biologische Produkte. Die Preise sind dort auch besonders in der Obst und gemuese-Abteilung sehr niedrig, was man ja von deutschen Maerkten nicht gerade gewohnt ist. Also der Ausflug hat sich wirklich gelohnt zumal ich einige Tueten Obst mit nach Hause geschleppt habe:)

Grundsaetzlich koennte es fuer uns jetzt auch so langsam losgehen, wir brennen schon richtig darauf endlich loszufahren und den Rest von Australien unsicher zu machen. leider dauert es wohl auf jeden fall noch zwei Monate bis wir endlich starten koennen, auch aus finanziellen Gruenden.
Aber dann gibt es kein Halten mehr...;)

So ihr Lieben, ich muss mal nach Ken schauen, ich habe so das Gefuehl, dass er sich gerade zum Van geschleppt hat. Selbst jetzt kann er nicht die Finger davon lassen...;)

Im Melbourne Ordner gibt es ein paar planlose Fotos von der letzten Woche und ich werde versuchen die Fotos vom Grape Graving (Weinfest), etwas verspaetet, auch hoch zu laden.
macht et jut!

Sonntag, 2. März 2008

Basteln, basteln, basteln

Ich dachte ja, in meiner naiven Art, wir wurden unseren Van ein bischen ausbauen, so dass es halt gerade so reicht um einmal Australien zu durchqueren, naja und nach mir die Sintflut.
Ken hat stattdessen offensichtlich beschlossen aus unserem fahrbaren Untersatz eine Festung mit Ewigkeitsgarantie zu machen.
Das ganze Wochenende haengt er nun schon im Wagen und in der Werkstatt und fabriziert etwas, das er deutsch-japanische Praezisionsarbeit nennt;)
Ich persoenlich haette weder die Geduld noch das Verstaendis dafuer, Laengen fuenf mal nachzumessen und Schnittstellen zu entgraten...aber gut, ich werde ja auch nur selten gezwungen diese Arbeiten zu verrichten;)
Auf jeden Fall werden wir einen super ausgestatten, hyper stabilen Stylovan haben, um den uns jeder beneiden wird...!! Schaut euch doch alleine mal die coole Bar an! Das ist die sogenannte "Car-Bar", an der wir dann abends total laessig Cocktails schluerfen koennen ;)))
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Heute morgen gab es auch noch ein wunderbares australisches Fruehstueck mit ein paar Freunden, wozu natuerlich auch wieder der heissgeliebte Turbogrill bemueht wurde. Das Ergebnis waren Eier mit Speck, Tomaten, gebratene Champignons, Bohnen und etwa zwei Tonnen weisser Toast.
Also spaetetens nach der Essensauswahl kann dieses Land nicht mehr leugnen, dass es mal eine englische Kolonie war!!
Aber es war trotzdem lecker, halt ein wenig gewoehnungsbeduerftig;)
So das wars fuer heute, im melbourne Orrdner gibt es noch ein paar neue Bilder vom Essen und NATUERLICH auch vom Vanausbau:)

Sonntag, 24. Februar 2008

New camera in the house...

Ja es gibt eine neue Kamera in meinem Leben, nachdem ich nun lange genug um die alte getrauert habe. Was soll ich sagen: Fast das gleiche Modell, nur in feinem Rosa. Vielleicht schreckt das Diebe ja eher ab...mich hat es jedenfalls magisch angezogen;) Und ich bin bereit sie dieses Mal mit meinem Leben zu verteidigen (oder so aehnlich...)!

Letzte Woche waren wir wie angekuendigt auf einem Weinfestival. Was soll ich sagen: ein paar tausend Menschen, die von Weingut zu Weingut gekarrt werden und dann natuerlich viel Wein trinken. Das alles fand allerdings bei heiteren 35 Grad im Schatten statt und ihr koennt euch sicherlich vorstellen, was dann so nach 3 Stunden los war. ich hatte schon beim Aufwachen an diesem Tag die Kopfschmerzen von all diesen Menschen im voraus und konnte dem Wein nicht so froenen, allerdings war es auch sehr amuesant in so einem besoffenen Haufen nuechtern zu sein.

Im Job geht es auch ganz gut, allerdings habe ich wirklich Angst zu verbloeden. Ich hatte ja schon immer groesstes Mitleid mit den Menschen von Subway, die immer und immer wieder die gleichen daemlichen Fragen stellen muessen. So, und sowas bin ich jetzt auch halt nur mit Pasta und Pizza. Zum Glueck sind es nur 4 Stunden am Tag...
Ken kaempft sich auch so durch seine Arbeitstage, er leidet aehnlich wie ich ;)
Aber er hat schon begonnen unseren supersteilen Flitzer auf Vordermann zu bringen und bastelt den ganzen Tag im Garten alle moeglichen Konstruktionen.

Heute hatte meine Tante Aenne Geburtstag und wir haben eine Kuchenorgie hinter uns. Da hier ja automatisch angenommen wird, jeder Deutsche koenne sozusagen von Geburt an Schwarzwaelder Kirsch Torten backen, wurde mir "nahe gelegt" doch mal eine solche zu kreieren.
Und schon war auch der richtige Anlass gekommen und ich stand geschlagene 4 Stunden in der Kueche, was nicht daran lag dass es eine besonders ueppige Torte war, sondern weil ich doch tatsaechlich das Mehl im Teig vergessen hatte und nochmal von vorne starten musste. Diese Torte hat mich also einige Nerven gekostet, aber das Ergebnis war gar nicht so schlecht:

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Geschmeckt hat sie auch....puh, Pruefung bestanden:)

Nun ja das war es auch schon fuer heute. es passiert halt in letzter Zeit nicht so viel Spannendes, deshalb kommen die Berichte immer nur so vereinzelt.
Aber es gibt ein paar neue Bilder im Ordner Melbourne, alle gemacht mit meiner neuen Superkamera!!

Bis bald ihr Lieben
Isi

Samstag, 16. Februar 2008

Was so passierte...

So lange gab es nichts Neues mehr. Das Schlimmste zuerst: Mir ist meine Kamera gestohlen worden. Letzten Sonntag waren wir auf einem riesigen Strassenfest und innerhalb von 2 Sekunden war sie weg. Ich hab es nicht mal gemerkt, obwohl sie mir direkt aus der Hand gstohlen worden sein muss. Ganz schoene Scheisse kann ich euch sagen - viel Geld einfach so dahin, und auch ein paar Bilder. Also lieber Dieb wenn du das hier liesst: ich hoffe du faellst beim Fotografieren der wunderbaren australischen Natur von einer noch viel wunderbareren Klippe! Sorry, das musste jetzt echt gerade mal sein.
Ansonsten haben Ken und ich jetzt beide einen Job. ken arbeitet ziemlich hart in einer Stahlfabrik und ist jeden Abend fix und fertig. Ich habe meinen Bedienungsjob geschmissen weil der Typ mir einfach keine Schichten gegeben hat. ich habe aber schon wieder einen neuen Job. Ist ein bischen wie Nordsee nur fuer Pizza, Pasta und Salate. Und ich darf ein cooles Cola-Kaeppi tragen. Jaaaaa, vornehm geht die Welt zugrunde;)) Es ist halt ein ziemlicher Hirnijob, aber es ist Geld und davon koennen wir jetzt echt genug brauchen, denn.....wir haben uns heute ein Auto zugelegt, besser gesagt einen Mitsubishi Express - ein ausserst windschnittiger Van in weiss, der jetzt an den naechsten Wochenenden in ein fahrendes Wohn- und Schlafzimmer umgebaut wird. Tja und dann kanns losgehen!!
Aber bis dahin gehen noch ein paar Tage ins Land ind denen wir jetzt immerhin etwas flexibler sind und in denen ich hoffe, dass ein bischen Geld vom Himmel faellt, dass ich auch mal wieder ein paar Bilder machen kann ;) (z.B. von unserem supercoolen Strassenkreuzer)
So hier wird es jetzt schon langsam Abend und wir koennen uns bald zu einer kleinen Spritztour aus dem Haus wagen, denn so richtig sicher fuehlen wir uns im Hauptverkehr auf der linken Seite noch nicht;)
Also das war es erstmal. Bis die Tage
Isi und Ken

Sonntag, 10. Februar 2008

Australische Gefahren!

Wen interessieren Krokodile, giftige Spinnen und Schlangen wenn es den australischen Sommerschlussverkauf gibt. Ich bin gestern nichtsahnend in eine riesige Shoppingmall gekarrt worden, wo ich feststellen musste, dass wunderbare Tops und Kleider fuer 3 Dollar (ca. 2 Euro) ueber die Ladentheke gehen. Schlimmeres konnte also nicht vermieden werden. Wirklich gaaaanz schlechte Idee!!!
Zum Glueck schliessen die Geschaefte hier samstags schon um 17 Uhr, so wurde ich prinzipiell aus dem Geschaeft rausgeschoben, nachdem ich eine Stunde die Kabine blockiert hatte. Aber ich habe noch eine grosse Tuete Textilien aller Art mitgenommen ;)

Gestern abend waren wir dann in einem netten Pub, wo es sogar BecksBier gab (das war fuer Ken sehr wichtig...)

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Nun ja nach einer feuchtfroehlichen Nacht sind wir heute etwas verstrahlt. Nachher gehen wir dann aber noch auf das St. Kilda Festival, mal sehen was uns da noch so erwartet.
Also dann, gehabt euch wohl (das nachste mal gibts wieder mehr zu berichten...)
isi und Ken

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