Dienstag, 8. April 2008

Tiere, Tiere, Tiere!!!

Endlich, letzten Sonntag war es soweit. Wir haben ganz spontan unsere sieben Sachen gepackt und sind in das zwei Stunden entfernte Healesville gefahren. Dort gibt es einen wunderschoenen Wildpark, das Healesville Sanctuary, wo ich endlich mal all den feinen australischen Tieren naeher kommen konnte, ohne dass sie gleich das Weite suchen.
Der Park selbst ist wirklich sehr huebsch gestaltet und auch sehr artengerecht eingerichtet. Es ist so, als haette man einfach ein riesiges Gebiet Bush eingezaunt, alles ist gerade so wie es die Natur "gemacht" hat. sogar ein kleines Baechlein fliesst mitten durch den park. Die Tiere haben auch eine Menge Platz und koennen sich aussuchen ob sie Kontakt zu den Besuchern haben wollen oder nicht.
Gleichzeitig hat das Sanctuary auch eine Auffangstation fuer all die angefahrenen Tiere auf den Strassen (die leider nicht gerade wenige sind). Wenn man also ein Tier angefahren hat, kann man es enweder selbst hinbringen oder die leute vom sanctuary anrufen, die es abholen, es (wenn moeglich) wieder gesund machen und zurueck in die Freiheit bringen. Manche Tiere, besonders die die sie als Babys bekommen koennen nicht mehr ausgewildert werden. die bleiben dann im Zoo und fuehren ein leben im saus und Braus!!
Auf jeden Fall war nun endlich meine grosse Stunde gekommen und der arme Ken wurde natuerlich sofort zum Koalagehege geschleift, wo ich dann endlich endlich endlich einen lebenden, superknuffigen, kuschelweichen Koala sehen konnte, der, o Wunder geschlafen hat. Denn wie wir spaeter bei eriner besonderen Koalafuehrung erklaert bekommen haben, schlafen Koalas bis zu 20 Stunden am Tag! das hat sie mir gleich nochmal so sympatisch gemacht.
Und ich muss sagen, sie sind noch viel suesser und niedlicher und ich wollte sie noch mehr knuddeln und wuddeln bis ihnen die Luft weg bleibt, als ich mir vorgestellt habe...
Leider konnte ich meinen Plan, mal schnell ueber die Absperrung zu huepfen oder einen Ohmachtsanfall in das Gehege vorzutauschen, nicht in die Tat umsetzen. Es waren doch einfach zu viele Leute da;)

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Natuerlich haben wir auch ganz viele Kaenguruhs gesehen, die aber kein besonders grosses Interesse an uns hatten, ganz im gegenteil zu den kleineren und neugireigen Wallabys, die auch zur Rasse der Kaenguruhs gehoeren, nur halt kleiner und wendiger sind. Die konnten ihr Neugier einfach nicht unterdruecken und kamen zu uns um sich ausgiebig streicheln und knuddeln zu lassen, was wir auch sehr gerne getan haben, da sie ein wirklich weiches Fell haben und auch soooo suess sind.
Das war definitiv ein weiteres Highlight an diesem Tag und hat mich fuer die fehlenden Koalakuscheleinheit sehr entschaedigt!!

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Des Weiteren haben wir noch das Schnabeltier, zu englisch den Platypus gesehen, der auch eine seltsame Erscheinung ist!
ich habe kein foto von ihm gemacht, weil er extra in einem dunklen Raum ist (das hat er gerne) und ich es echt bescheuert fand, dass alle Leute vor der Scheibe standen und iihn gnadenlos mit ihren Fotos angeblitzt haben.
Ausserdem haben wir noch eine supergute Flugshow mit riesigen australischen raubvoegeln gesehen, die direkt ueber diie Koepfe der Zuschauer hinweg gerauscht sind. Besonders ken musste sich immer gut ducken, hat er doch ziemlich aus der Menge herausgeragt ;)
Ganz unerwartet wurden wir auch Zeugen eines besonderen Spektatkels, das ein seltsamer Vogel, der Lyrebird, von sich veranstaltet hat. Wir sind eigentlich nur gerade durch sein Gehege spaziert, als sich dieses Vieh ploetzlich sehr seltsam gebaerdet hat. Diese Gerausche kann ich beim besten Willen nicht in Worte fassen. geistesgeegnwaertig habe ich ihn jedoch mit meiner Kamera gefilmt und versuche das Video gerade auf Youtube hochzuladen
(und ja, die Toene kommen alle von dem gleichen Vogel!)



Er kam einfach so aus aus dem Busch, warf sich seine Federn komisch ueber den Kopf (so ein bischen wie ein Pfau), gab die seltsamsten Toene von sich waehrend er ueber den Weg schlich und verschwand stumm und leise auf der anderen Seite im Busch. Wirklich, es war auesserst gut inszeniert :))
Die Leute um uns herum waren danach vollkommen aus dem Hauschen. (eine Frau hat sich sogar bei ihm bedankt;)Der Lyrebird singt seinen wunderbaren Song offensichtlich nur sehr sehr selten und die Waerter warten wohl schon seit Ewigkeiten darauf, dass er es mal wieder tut. Und zack: wir kamen, sahen und siegten, ohne dass wir es wussten ;)
Als ich das Video hier zu Hause gezeigt habe, waren auch hier alle ganz schoen aufgeregt, weil es eine SEltenheit waere den Lyrebird singen (oder was auch immer er da tut) zu hoeren.
Heather meinte, dass der Vogel andere Voegel imitiert und sie alle in seinem Song vereint. (ich glaube es muss auch mal ein Gameboy dabeigewesen sein;) irgendwie Lustig!
Auf jeden Fall denke ich schon darueber nach das Video meistbietend zu verkaufen ;)
Alles in allem war dasein absolut aufregender tag und wir sind echt froh, dass wir hingefahren sind. Die ssind genau die Dinge, die man dann wahrscheinlich sein ganzes leben lang nicht merh vergisst. In diesem sinne, schaut euch die Fotos an und machts gut
isi

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