Zurueck in der Zivilisation!
Wir haben es geschafft! Wir sind endlich am obersten Zipfel, in Darwin, Australiens angekommen (also zumindest fuer unsere Reise der oberste Zipfel) und ich muss sagen, die letzten Tage waren auf der einen Seite absolut faszinierend und gleichzeitig auch echt nervenzehrend, denn wir haben einige Tage im Kakadu-Nationalpark verbracht, was ungefaehr so ist als wuerde man in der Fasanerie campen, nur dass dieser Park ca. 20000 qkm gross ist und ein paar sehr viel exotischere Tiere fuer den Besucher bereit haelt. Aber weit und breit nur Natur, keine Staedte, kein gar nichts, wenn man einen Campingplatz mit Toilette erwischt hat man schon Glueck (wie in der Fasanerie halt...;))). Ich glaube auf unserer ganzen Reise haben wir uns noch nie so ab vom Schuss gefuehlt. Toll ist auf jeden Fall schon einmal, dass der Eintritt nichts kostet. Das Land ist wieder an die Aboriginies zuruck gegeben worden und die sind ganz wild darauf den Weissen etwas ueber ihr Leben und ihre Denkensart beizubringen, weshalb im ganzen Park kostenlose Fuehrungen und Diavortraege von den Rangern angeboten werden.
Als wir in Kakadu eingefahren sind, haette ich ja am liebsten schon wieder gleich die Flucht ergriffen, weil ueberall hohe Rauchsaeulen aufgestiegen sind. Nun, mit Feuer ist hier in Australien ja nie und niemals zu spassen, also habe ich mir von Panik ergriffen den erstbesten Ranger gekrallt (der Arme wusste wahrscheinlich gar nicht wie ihm geschieht) und mit Fragen bombadiert.
Es hat sich herausgestellt, dass es vollkommen normal ist, dass die Aboriginies um diese Jahreszeit Land niederbrennen um gewappnet zu sein und Schneisen zu brennen fuer die grossen Feuersbruenste, die mit Sicherheit im naechsten Sommer kommen werden. Und weil die Aboroginies das sozusagen von der Pieke an lernen und ihr Wissen seit Jahrtausenden weitergeben, unterrichten sie jetzt auch die weissen Ranger in solchen Naturdingen.
Am ersten Tag in Kakadu sind wir dann mit Dennis und Jule (unseren deutschen Freunden) auf einen echt hohen, fiesen, steinigen Berg gekraxelt (was bei 35 Grad nicht gerade meine Lieblingsbeschaeftigung war, muss ich sagen) und haben uns oben die Plateaupools angesehen, die einfach traumhaft schoen sind. Dort darf man auch schwimmen, denn auch die fettleibigen krokos finden keinen Gefallen daran auf ihren kurzen Stummelbeinchen den Berg hochzuwatscheln. Ausserdem ist das Wasser viel zu sauber: Salties stehen auf Schlammbruehe, wie uns unsere Aboriginie-Fuehrerin Bessie erklaerte. ken hat also ein ausfuehrliches Bad genommen, waehrend ich mal wieder nur maedchenhaft mit den Fuessen im wasser war und fortwaehrend gejammert habe wie kalt es ist. Trotzdem ein tolles Erlebnis! Nicht ganz so toll waren die folgenden zwei Naechte, in denen tatsaechlich der versuch gestartet wurde uns zu verspeisen...und dabei haben die Biester nicht einmal Zaehne. Wir wurden naemlich von ca 1Zillionen Mosquitos heimgesucht, die uns schon beim Abendessen umschwirrt haben wie Fliegen die Sch... Naja, wir haben uns dann schnell in den van verzogen, wo wir erstmal noch einige Mossys morden mussten (Dennis und Jule hatten noch groesseres Pech, die haben in einer Nacht noch 60 Stueck im Van erlegt). Die Nacht haben noch ganze Horden Mosquitos wie die Geisteskranken an unserem Mossynetz gehangen und bloed vor sich hingesummt, waehrend ihnen wahrscheinlich vom Anblick unserer weissen Waden das Wasser im Maul zusammengelaufen ist.
Auf jeden fall sind wir jetzt total zerstochen und kratzen uns fast die Haut vom Leib!!
gestern haben wir dann noch einen besonders tollen Ausflug unternommen und sind mit einem grossen und stabilen Schiff mit Ober- und Unterdeck) auf den Adelaide River gefahren, wo wir freilebende Salties beobachten konnten. Kaum waren wir losgefahren, haben sich ueberall am Flussufer fette Salties in wasser geschleift um unserem Schiff zu folgen. War schon ein bischen gruselig, wenn man die mal so in freier Wildbahn rumpaddeln sieht.
Sie wurden dann noch von der Crew mit Fleisch an einer Angel gefuettert und weil das wirklich verfressene Biester sind, springen sie sogar nach oben, wobei sie so heftig mit ihrem Schwanz wedeln, dass sie senkrecht im Wasser stehen (ungefaher so wie Delphine). Das war wirklich atemberaubend und man stand hinter dickem Glas sozusagen direkt dabei. Spaeter wurden dann auch noch ein paar Falken mit Fleisch gefuettert, von denen Ken ein paar tolle Bilder machen konnte.
So, jetzt muss ich mal wieder Schluss machen. Die hochgeladenen Bilder sind von den Devils marbles (noch ein paar mehr, Papa;), Kakadu und den Krokies.
Macht et jut und bis bald
isi und ken
Als wir in Kakadu eingefahren sind, haette ich ja am liebsten schon wieder gleich die Flucht ergriffen, weil ueberall hohe Rauchsaeulen aufgestiegen sind. Nun, mit Feuer ist hier in Australien ja nie und niemals zu spassen, also habe ich mir von Panik ergriffen den erstbesten Ranger gekrallt (der Arme wusste wahrscheinlich gar nicht wie ihm geschieht) und mit Fragen bombadiert.
Es hat sich herausgestellt, dass es vollkommen normal ist, dass die Aboriginies um diese Jahreszeit Land niederbrennen um gewappnet zu sein und Schneisen zu brennen fuer die grossen Feuersbruenste, die mit Sicherheit im naechsten Sommer kommen werden. Und weil die Aboroginies das sozusagen von der Pieke an lernen und ihr Wissen seit Jahrtausenden weitergeben, unterrichten sie jetzt auch die weissen Ranger in solchen Naturdingen.
Am ersten Tag in Kakadu sind wir dann mit Dennis und Jule (unseren deutschen Freunden) auf einen echt hohen, fiesen, steinigen Berg gekraxelt (was bei 35 Grad nicht gerade meine Lieblingsbeschaeftigung war, muss ich sagen) und haben uns oben die Plateaupools angesehen, die einfach traumhaft schoen sind. Dort darf man auch schwimmen, denn auch die fettleibigen krokos finden keinen Gefallen daran auf ihren kurzen Stummelbeinchen den Berg hochzuwatscheln. Ausserdem ist das Wasser viel zu sauber: Salties stehen auf Schlammbruehe, wie uns unsere Aboriginie-Fuehrerin Bessie erklaerte. ken hat also ein ausfuehrliches Bad genommen, waehrend ich mal wieder nur maedchenhaft mit den Fuessen im wasser war und fortwaehrend gejammert habe wie kalt es ist. Trotzdem ein tolles Erlebnis! Nicht ganz so toll waren die folgenden zwei Naechte, in denen tatsaechlich der versuch gestartet wurde uns zu verspeisen...und dabei haben die Biester nicht einmal Zaehne. Wir wurden naemlich von ca 1Zillionen Mosquitos heimgesucht, die uns schon beim Abendessen umschwirrt haben wie Fliegen die Sch... Naja, wir haben uns dann schnell in den van verzogen, wo wir erstmal noch einige Mossys morden mussten (Dennis und Jule hatten noch groesseres Pech, die haben in einer Nacht noch 60 Stueck im Van erlegt). Die Nacht haben noch ganze Horden Mosquitos wie die Geisteskranken an unserem Mossynetz gehangen und bloed vor sich hingesummt, waehrend ihnen wahrscheinlich vom Anblick unserer weissen Waden das Wasser im Maul zusammengelaufen ist.
Auf jeden fall sind wir jetzt total zerstochen und kratzen uns fast die Haut vom Leib!!
gestern haben wir dann noch einen besonders tollen Ausflug unternommen und sind mit einem grossen und stabilen Schiff mit Ober- und Unterdeck) auf den Adelaide River gefahren, wo wir freilebende Salties beobachten konnten. Kaum waren wir losgefahren, haben sich ueberall am Flussufer fette Salties in wasser geschleift um unserem Schiff zu folgen. War schon ein bischen gruselig, wenn man die mal so in freier Wildbahn rumpaddeln sieht.
Sie wurden dann noch von der Crew mit Fleisch an einer Angel gefuettert und weil das wirklich verfressene Biester sind, springen sie sogar nach oben, wobei sie so heftig mit ihrem Schwanz wedeln, dass sie senkrecht im Wasser stehen (ungefaher so wie Delphine). Das war wirklich atemberaubend und man stand hinter dickem Glas sozusagen direkt dabei. Spaeter wurden dann auch noch ein paar Falken mit Fleisch gefuettert, von denen Ken ein paar tolle Bilder machen konnte.
So, jetzt muss ich mal wieder Schluss machen. Die hochgeladenen Bilder sind von den Devils marbles (noch ein paar mehr, Papa;), Kakadu und den Krokies.
Macht et jut und bis bald
isi und ken
Fipsie - 20. Jun, 04:38


Lovely to follow your travels. Keep having fun.
Ren